Review: Essence Velvet Stick Matt & Glossy Stick

Letztes Mal bei Müller habe ich die neuen Lippenstift-Sticks von „essence“ entdeckt. Es gibt jeweils fünf Farben von den Glossy Sticks und Velvet Sticks Matt. Ich fand die ziemlich interessant und habe mir nun jeweils einen Stick mitgenommen. Zunächst konnte ich mich nicht entscheiden, da ich alle Farben schön fand. Schlussendlich habe ich mich dann für den Velvet Stick Matt in der Farbe „Plum Perfekt“ und den Glossy Stick in der Farbe „Clear Nude“ entschieden. Die Sticks finde ich ganz praktisch, weil man sie wie einen Lipliner auftragen kann. Hier ist natürlich der Vorteil, dass der Stick nicht so dünn ist wie ein Lipliner, denn dadurch gelingt einem das Auftragen viel schneller.

Beitrag 5.1
essence, Velvet Stick Matt – 05 Plum Perfect (Müller: 1,99 €)

Der Velvet Matt Stick ist nicht zu 100 % matt, sondern bietet ein seidig-mattes Finish! Ein großer Pluspunkt ist hier, dass er die Lippen durch die weiche Textur nicht austrocknet. Schon beim auftragen spürt man, wie er den Lippen Feuchtigkeit spendet. Außerdem bin ich von dieser Farbe total begeistert.

Beitrag 5.2
essence, Glossy Stick – 02 Clear Nude (Müller: 1,99 €)

Der Glossy Stick ist ganz okay. Er könnte ein wenig mehr glänzen, denn unter glossy verstehe ich was anderes. Wie auch der Velvet Stick Matt spendet er den Lippen reichlich Feuchtigkeit.

Fazit: Ich bin nicht ganz zufrieden mit den Sticks, besonders weil der Glossy Stick mir zu wenig glänzt. Von der Haltbarkeit sind die Sticks perfekt, wenn man nichts isst oder trinkt. Leider muss man die Sticks anspitzen, was ein bisschen unpraktisch ist. Trotzdem würde ich mir noch weitere Sticks holen aufgrund der Farben, der hohen Deckkraft, der reichhaltigen Feuchtigkeitsspende und des einfachen Auftragens.

Links der Velvet Stick Matt in Plum Perfect 05 / Rechts der Glossy Stick in Clear Nude 02

Lesetipp: Das Gespenst von Canterville

„Das Gespenst von Canterville“ vom irischen Schriftsteller Oscar Wilde (*1854) erzählt eine Gespenstergeschichte der ganz anderen Art. Es erschien 1887 als erste veröffentliche Erzählung von Wilde und gehört heute zu einem echten Klassiker. Diese Geschichte entstammt vor allem der umfassenden Auseinandersetzung Wildes mit Volks- und Aberglauben oder okkulten und paranormalen Phänomenen, die dazu dienten der nüchternen Rationalität zu entfliehen. So sagt Wilde:

„Ich liebe den Aberglauben. Er ist das Farbelement des Denkens und der Einbildungskraft. Er ist der Gegner des gesunden Menschenverstandes. Der gesunde Menschenverstand ist der Feind der Romanze. Belasst uns etwas Unwirklichkeit. Macht uns nicht zu unangenehm vernünftig.“ 1)

Die diplomaten Familie Otis zieht von Amerika nach England in das Schloss Canterville ein, owohl alle davon abraten. Dabei übernehmen sie nicht nur das Schloss, sondern auch das mörderische Hausgespenst, Sir Simon, das seit 1548 dort sein Unwesen treiben soll. Schon nach kurzer Zeit macht er sich bemerkbar. Jedoch schrecken weder die Eltern noch die Kinder von seinen vielzähligen „Erschreck-Versuchen“ ab. Dazu spielen die Zwillinge ihm auch noch Streiche, wo er sich jedes Mal einen Schreck einjagt. Das Gespenst ist traurig und fühlt sich gedemütigt. Er sehnt sich nach dem Tod. Doch da ist die junge Virginia, die einzige die für ihn Erbarmen hat. Gelingt es ihr ihn zu erlösen, damit er seinen Frieden findet?

Fazit: Am Anfang erwartet man eine schaurige Geistergeschichte, die einem zum Gruseln bringt. Doch das Blatt wendet sich, als die Zwillinge dem Gespenst Streiche spielen und dieser dann alles versucht, um gruseliger zu werden.  Somit stellt sich die Geschichte als überraschend amüsant heraus und bringt einem zum Schmunzeln. Es macht Spaß es zu lesen, da das Übernatürliche anders dargestellt wird. Empfehlenswert ist es für Kinder wie auch Erwachsene. Als Erwachsener nimmt man dabei die ein oder andere Weisheit mit, die sich in dieser Erzählung verbirgt.

beitrag 4.1

1) Wilde, O. (1887). Das Gespenst von Canterville (S.76). Ditzingen: Reclam.